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Vor der ersten Behandlung erfolgt eine genaue und ausgiebige Untersuchung und Befundung des Tieres. Neben der klinischen Untersuchung sind ebenso Kenntnisse über Haltung, Fütterung, Belastung und Erkrankungen erforderlich, um ein Gesamtbild von dem Patienten zu erhalten. Wichtig ist hierbei auch eine enge Zusammenarbeit und eventuelle Rücksprache mit dem behandelnden Tierarzt, um die Indikationen und Kontraindikationen möglicher Therapieformen auf die gestellte Diagnose abzustimmen. Individuell für den jeweiligen Patienten wird ein Therapieplan erstellt, in den - soweit möglich - auch der Tierbesitzer miteinbezogen werden soll. Die Dauer der Behandlung ist abhängig von der Art und Schwere der Erkrankung. Bei chronischen Erkrankungen (Arthrosen, HD) werden gerade durch äußere Einflüsse (Wetterwechsel, Überanstrengung) in unterschiedlichen Abständen immer wieder Behandlungsserien notwendig sein. Wichtig ist gerade bei diesen Patienten ein spezieller Trainingsplan für den Tierhalter, um einerseits das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen und andererseits das Wohlbefinden des Tieres zu erhöhen. |
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